Almbackbuch – Rezepte für richtig gutes Brot

Infiziert von dem Geruch und dem Geschmack von frischem Brot, ein Rezept aus dem wunderschönen Almbackbuch. Ein bis zweimal in der Woche duftet es bei uns Zuhause am späten Abend noch aus der Küche nach selbstgemachtem Brot. Der Geschmack und die Haltbarkeit sind nicht ansatzweise mit dem zu vergleichen, was es als Stangenware in den Supermärkten gibt. Und für uns ist klar: Auch kein Bäckerbrot kann mithalten mit unserem selbst gebackenem Brot.

Frisches Brot in einer herbstlichen Dekoration mit dem Almbackbuch
Frisches Brot nach einem Rezept aus dem Almbackbuch, Buchcover (c) Verlag Eugen Ulmer

Almbackbuch als Anfang meiner Leidenschaft

Aber spulen wir ein bisschen zurück in der Zeit: Frühjahr 2020. Die erste Welle von Corona hat Deutschland erreicht. Die Bewegung war eingeschränkt und es galt das Gebot: am Besten bleibt man zu Hause. Gerade als die meisten sozialen Aktivitäten abgesagt wurden, habe ich einen Newsletter mit einem Rezept für ein Sauerteigbrot erhalten. Ganz unbedarft und ohne Ahnung habe ich mir einen Sauerteig (im Reformhaus) besorgt und das Rezept nachgebacken. Und ich war sofort verliebt in dieses Handwerk, das Fermentieren des Teiges, das Kneten und Gehenlassen und natürlich das Backen. Fasziniert sah man mich jetzt öfters beim „Brotfernsehen“, dem Sitzen vor dem Backofen, um zu beobachten, wie sich meine Brote entwickelten.

Schnell wollte ich mehr und bin auf Lutz Geißler und den Plötzblog gestoßen. Das ist, wenn man sich mit Brotbacken nur ein wenig beschäftigt, nicht außergewöhnlich, da Lutz wirklich eine Koryphäe für selbstgebackenes Brot ist. Ich kannte ihn damals noch nicht und bestellte mein erstes Buch zum Thema Brot backen: Das Almbackbuch. Werbung

Almbackbuch von Lutz Geißler
Das Almbackbuch von Lutz Geißler, Buchcover (c) Verlag Eugen Ulmer

Die ausführlichen Erklärungen in dem Buch, die Rezepte mit Zeitplan für eine entspannte Backplanung, die Aufteilung zwischen den verschiedenen Getreidesorten, all das machte es zu einem Vergnügen, immer tiefer in die Materie einzusteigen. Ich erkannte meine Fehler beim Backen und versuchte sie zu beheben. Und ganz wichtig: Ein neuer Mitbewohner zog bei uns ein und wird seitdem gewissenhaft gehegt und gepflegt, mein eigener Sauerteig.

Rückseite des Alm Backbuchs von Lutz Geißler
Klappentext und Rückseite des Almbackbuchs, Buchcover (c) Verlag Eugen Ulmer

Wenige Zutaten, perfektes Ergebnis

Das wichtigste, was ich aus meinen vielen Versuchen mitgenommen habe ist, dass es nicht viel braucht für ein richtig gutes Brot. Wasser, Mehl, Salz, etwas Zeit und viel Liebe beim Backen.

Das Alm Backbuch ist zwar nicht das typische Einsteigerbuch von Lutz Geißler, mir hat es aber sehr geholfen, das Brotbacken besser zu verstehen. Mein Lieblingsrezept ist übrigens auf Seite 135, das Kalchkendlbrot, das auch oben auf dem Bild zu sehen ist. Kennt Ihr das Buch und was ist euer Lieblingsrezept?

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Bibliographische Angaben:

Lutz Geißlers Almbackbuch
Autor: Lutz Geißler
Verlag: Verlag Eugen Ulmer
Ersterscheinungsdatum: 17.09.2020
ISBN 978-3-8186-1130-9

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2 Kommentare
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Mo
1 Monat zuvor

Hallo lieber Bastian,

früher habe ich gern ein Brot selber gebacken. Es ist einfach super lecker und alleine schon der Duft… mhhhh. Leider ist das ein bisschen in Vergessenheit geraten. Neulich habe ich eine neue Brotbackform erstanden und möchte endlich wieder anfangen mit eigenem Brot backen. Da kommt mir deine Buchvorstellung super gelegen. Danke für den Tipp, das schaue ich mir näher an.

Liebe Grüße
Mo

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